Fächerangebot

Das Unterrichtsfach Englisch an der Realschule Leonardo da Vinci

Details
Leistungsbewertung Englisch Sekundarstufe 1

Das vorliegende Konzept zur Leistungsbewertung wurde auf der Basis des Kernlehr¬plans Englisch für Realschulen in NRW entwickelt.

1. Grundsätze

Leistungsbewertung soll dazu dienen, Schülerinnen und Schüler zu Leistung zu ermutigen.
Erfolgreiches Lernen ist kumulativ. Dies bedingt, dass Lernerfolgsüberprüfungen Schülern und Schülerinnen Gelegenheiten geben, grundlegende Kompetenzen wiederholt und in wechselnden Kontexten anzuwenden.

Alle im Kernlehrplan ausgewiesenen Kompetenzbereiche (s.u.) sollen sowohl im Unterricht als auch bei der Bewertung der Leistung miteinander verknüpft werden.

Kommunikative Kompetenzen
  • Hör-/Hör-/Sehverstehen
  • Sprechen:
    • an Gesprächen teilnehmen:
    • zusammen hängendes Sprechen
  • Leseverstehen
  • Schreiben
  • Sprachmitteilung (Mediation)

Interkulturelle Kompetenzen
  • Orientierungswissen
  • Werte, Haltungen, Einstellungen
  • Handeln in Begegnungssituationen

Verfügbarkeit von sprachlichen Mitteln und sprachliche Korrektheit
  • Aussprache und Intonation
  • Wortschatz
  • Grammatik
  • Orthographie

Methodische Kompetenzen

Die Schülerinnen/Schüler sollen im Englischunterricht dazu angeleitet werden, fachspezifische methodische Kompetenzen zu entwickeln und zu verfeinern (z.B. scanning, marking, making notes, taking notes, using checklists, structuring, making networks, etc.), die überprüft und bewertet werden.
  • Leistungen, die von den Schülern im Bereich "an Gesprächen teilnehmen" erbracht werden, sollen systematisch überprüft werden (z.B. durch Kriterien gestützte Beobachtung von Partner- und Gruppenarbeiten).

  • Die im Zusammenhang mit der Unterrichtseinheit stehenden Leistungsanforderungen, die im Anschluss überprüft werden, sollen den Schülern zu Beginn der jeweiligen Unterrichtseinheit transparent gemacht werden, z.B. durch Checklisten oder language summary.

  • Die Klassenarbeiten und die sonstigen Leistungen sollen gleichwertig in die Bewertung einfließen.

2. schriftliche Arbeiten (Klassenarbeiten)

In den Jahrgangsstufen 5, 6 und 7 werden jeweils 6 Arbeiten pro Jahr, im 8. Jahrgang werden 5 Arbeiten + die LSE (Lernstandserhebung), im 9. Jahrgang 4 Arbeiten (Praktikum) und im 10. Jahrgang 4 Arbeiten + ZP (Zentrale Prüfung) geschrieben. Die Dauer beträgt in 5/6 bis zu 1 Unterrichtsstunde, in 7/8 1 bis 2 Unterrichtsstunden, in 9/10 2Unterrichtsstunden, wobei die direkt auf die Prüfungsformate vorbereitende Arbeit und die ZP jeweils 120 Minuten dauern.

Eine schriftliche Projektarbeit kann eine Arbeit pro Jahr ersetzen. Die Durchführungs- und Beurteilungskriterien müssen den Schülern im voraus transparent gemacht werden. In der Regel werden die Arbeiten so gestaltet, dass sie aus mehreren Teilaufgaben bestehen, die thematisch miteinander verbunden sind, sodass die rezeptiven und produktiven Leistungen integrativ und in Form von komplexen Aufgaben überprüft werden. Geschlossene und halboffene Aufgaben werden zur Überprüfung rezeptiver Kompetenzen eingesetzt. Sie stehen jeweils in Kombination mit offenen Aufgaben.

Eine Arbeit pro Schuljahr kann durch eine mündliche Leistungsüberprüfung ersetzt werden (die Anzahl von 4 schriftlichen KA pro Schuljahr darf nicht unterschritten werden).

Zur Überprüfung mündlicher Kompetenzen in den modernen Fremdsprachen wird ab Schuljahr 2014/15 eine mündliche Prüfung im Fach Englisch anstelle einer Klassenarbeit am Ende der Sekundarstufe I eingeführt


3. sonstige Leistungen

Zum Bereich der sonstigen Leistungen zählen z.B. angefertigte Hausaufgaben, die angemessene Führung eines Heftes, kurze schriftliche Überprüfungen (Vokabeln, Grammatik), individuelle Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Sprechbeiträge in Partner- und Gruppengesprächen, kurze Aufführungen (z.B. Dialoge) oder kurze Vorträge.

telc Sprachenzertifikate als Kompetenznachweise für Schülerinnen und Schüler

12-12-18 Image bandFremdsprachenkenntnisse haben, insbesondere bei der Berufswahl, einen hohen Stellenwert.
Um den Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen ein zusätzliches Angebot im Fach Englisch zu unterbreiten, kooperiert die Realschule Leonardo da Vinci seit Beginn des Schuljahres 2011/12 mit der gemeinnützigen telc GmbH.

Telc steht für "The European Language Certificates", Sprachenzertifikate bzw. Sprachprüfungen, die sich wie auch der Fremdsprachenunterricht in der Schule am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER) für Sprachen orientieren und in ganz Europa gültig und anerkannt sind.

Wichtigster Bestandteil der Kooperation mit telc ist die Durchführung einer Arbeitsgemeinschaft, die auf die Zertifikatsprüfung in Englisch auf dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens vorbereitet (und indirekt auch auf die Abschlussprüfung Englisch in Klasse 10).

Die Vorbereitung erfolgt durch Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule; die Prüfung, die schriftlich und mündlich abzulegen ist, wird von lizenzierten Fachkräften der Volkshochschule Viersen abgenommen.
23 Schülerinnen und Schüler der Realschule Leonardo da Vinci nahmen im Schuljahr 2011/12 zum ersten Mal an der Arbeitsgemeinschaft teil, davon meldeten sich 20 zu den Prüfungen in der Volkshochschule Viersen an.

Eine feierliche Übergabe der Zertifikate an die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler fand am 18.12.2012 in der Cafeteria unserer Schule statt.
   

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